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Fahrradfahren mit Kunstherz - Garmin Velothon 2015

Fahrradfahren mit Kunstherz – Garmin Velothon Berlin 2015.

Fahrradfahren mit Kunstherz – Garmin Velothon Berlin 2015. Das ist mein erstes Projekt für dieses Jahr. Sport mit einem Kunstherz ist, natürlich, eine Herausforderung, aber es gibt Sportarten, die ihnen einen Adrenalinkick geben und gleichzeitig schonend für Ihren Körper sind. Für mich ist es das Radfahren. Eine leichtere Sportart mit solch eine Behinderung wie meine, kann man sich nicht vorstellen.

Radfahren hat sich zum Ausdauer Sport für jedes Alter entwickelt – Gelenke sowie der ganze Stützapparat werden beim Radfahren weniger belastet als bspw. beim Laufen, denn 70 bis 80 % des Körpergewichts lasten auf dem Sattel. Der Rucksack mit der Steuereinheit und den Akkus ist wie immer an meinem Körper befestigt, aber Ersatzakkus und anderes Gepäck kann ich ruhig in meinem Körbchen verstaen, ohne meinen Rücken belasten zu müssen.

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Professor Hetzer mit Stefan Sichelschmidt bei der Präsentation

“Marathon mit Kunstherz” präsentiert seine Projekte.

“Marathon mit Kunstherz” präsentiert seine ProjekteDie Präsentation und Pressekonferenz “Marathon mit Kunstherz” haben wir am 19 März 2015 gut hinter uns gebracht. Alles ist gut gelaufen,  hier ein kurzer Bericht darüber.

Professor Dr. Dr. Hetzer, ehemaliger Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin, hat über Kunstherz und meine Geschichte referiert. Er hat erklärt was ein Herzunterstützungssystem ist, wie es funktioniert und wann es zum Einsatz kommt. Professor Hetzer kennt meine Vorgeschichte gut, und behauptet, dass die Herzklappen Rekonstruktion, die ein Paar vorher Monate in einer andere Klinik statt gefunden hat, als einer der Gründe für meiner Herzversagen, nicht auszuschließen ist. Herr Professor erzählt, dass als ich im Juni 2009 ins Deutschen Herzzentrum gebracht wurde, ich schon ein fortgeschrittenes Herzversagen hatte und ohne Turbine ich keinen Erfolg auf überleben gehabt hätte.

“Die Anfangsphase was steinig, aber er hat es gut überstanden, und sich zu einem Vorzeige Patient entwickelt. Mit der Firma Thoratec will er daraufhinweisen, wie gut diese Technologie heute ist, was man damit machen kann, und das spielt eine große Rolle in Zukunft, da die Alternative – Herztransplantation immer weniger machbar ist, da es immer weniger Spender gibt und, zum anderen, kommt Herztransplantation nicht in Frage bei älteren Menschen nicht mehr in Frage , oder die, die sonstigen Risikofaktoren haben. Ich glaube, dass Patienten wie Herr Sichelschmidt der Fall ist, der auch die Menschen davon überzeugt was mann mit so einer neuartigen Entwicklung machen kann”.

Professor Hetzer mit Stefan Sichelschmidt bei der Präsentation

Professor Dr. Dr. Hetzer mit Stefan Sichelschmidt bei der Präsentation

Als nächsten Gesprächspartner begrüßte ich Dr. Jobst Treiber, Geschäftsführer der Hersteller Niederlassung in Europa Thoratec.

Dr. Treiber erzählte die Geschichte und Errungenschaften von Thoratec. Die Firma hat vor ca. 35 Jahren mit der Entwicklung von Blutpumpen begonnen. Das die Kunstherzen so eine rasante Entwicklung durch machen würde, hat man sich damals nicht in geringsten erträumen lassen. Ein Kunstherz aus der Anfangsgeneration war sehr groß und schwer, so dass der Patient Stationär im Krankenhaus bleiben musste. Dis Systeme werden immer kleiner und leistungsfähiger. Seit Sommer 2014 arbeitet Thoratec an einer Zulassungsstudie für das HertMate III, das noch kleiner, blutverträglicher, leistungsstärker ist und auch höhere Batterie Kapazität hat. 20.000 HeartMate II wurden bisher implantiert, ca. 400 bis 500 Patienten leben erfolgreich mit der System seit über 5 Jahren. Derzeit wird alle 30 Minuten so ein System weltweit in einen Patient implantiert.

“Für uns als Hersteller es ist sehr wichtig zu sehen, dass diese Pumpsysteme wirklich zum tragen kommen in der Form wie du das demonstrierst und, dass du so aktiv für diese Therapie unterwegs bist. Wir wünschen dir viel Erfolg für die weiteren Veranstaltungen.”

Dr. Jobst Treiber (Thoratec) mit Stefan Sichelschmidt bei der Präsentation

Dr. Jobst Treiber (Thoratec) mit Stefan Sichelschmidt bei der Präsentation

Dann wurden die Teammitglieder und unsere Projekte vorgestellt (leider fehlten drei Teilnehmer bei der Präsentation):

Meine Team für die Projekte 2015

Meine Teammitglieder für die Projekte 2015

“Marathon mit Kunstherz” präsentiert seine Projekte:

Ich bedankte mich ganz herzlich bei Prof. Dr. Dr. Roland Hetzer und Dr. Jobst Treiber für Ihre herzliche und warmen Worte. Auch ein großes Danke an Leicht Küchen in der alten Backfabrik für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, für das Catering, für das Vertrauen, dass sie in uns setzten, und für das Sponsoring der Projekt.

Ein danke auch an die Berliner Sparkasse, Thoratec, Holmes Place, NEFF, Garant, ESM Satz und Grafik GmbH, Thule, Skate & Glide und K2 für das in uns gebrachte Vertrauen.

Fotos zu Veranstaltung hier
Artikel in der Berliner Morgenpost hier

Euer
Stefan

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