Velothon mit Kunstherz Teamfoto

Garmin Velothon Berlin – ein toller Tag in meinem Leben.

Velothon am 31. Mai 2015 – so ein Tag schenkt mir ein Gefühl, dass ich ein normaler fitter Mensch bin.

Am 31. Mai 2015 habe ich mit meinem Team mein erstes Projekt Garmin Velothon Berlin beendet. Velothon 2015 mit knapp 10 000 Teilnehmer aus der ganzen Welt – das war ein besonderer Tag. 66,5 km in einem Stück und bei einem Zeitfenster von 3 Stunden mit dem Fahrrad zu fahren – Ich wusste nicht ob ich das schaffe, aber das war auch nicht das wichtigste. Mein liebes Team – Volker Krönert, Ioulia Kim und Maxim Li haben mich ganz toll unterstützt und sich meinem Tempo angepasst. Volker ist bis jetzt jedes Velothon gefahren und hat uns sehr gute Tipps gegeben und gefahren Stellen angesagt.

Während der Vorbereitung für Velothon kamen natürlich Fragen auf:

  • Wie wird mein Körper auf so eine Belastung reagieren?
  • Wo bekommt der Körper den nötigen Sauerstoff her, die Pumpe dreht ja nicht schneller bei Belastung?
  • Was passiert, wenn ich stürze?

Die ersten Kilometer waren sehr aufregend und gaben mir ein super Gefühl. Dann kam der Spandauer Damm wo es ca. 2 Kilometer nur bergauf ging, sehr anstrengend, wo ist das Sauerstoffzelt. Aber ich habe noch die Kraft, also geht es noch.

Ab jetzt ist die Strecke recht leicht zu fahren bis zum recht steilen Anstieg im Grunewald Richtung Grunewald Turm, danach geht es bergab bevor es wieder bergauf geht, Achterbahn ähnlich. Die beste Strecke durch den Wald. Und wenn es bergab geht, habe ich Zeit wieder Luft zu holen.

Nach der steilen Linkskurve und einer langen Gerade entlang der Avus geht es jetzt steil nach rechts, dann noch ca. 3 Kilometer und wir sind raus aus dem schönen und Wind geschützten Grunewald.

Ab hier ist die Strecke relativ eben, aber der Gegenwind macht mir etwas zu schaffen und mein Kraft lässt langsam nach. Aber wenn man schon das meiste der Strecke geschafft hat, will man doch nicht aufgeben. Also Tempo runter und weiter… zu Tempelhofer Damm über den alten Flughafen Tempelhof nach Kreuzberg um dann über die Skalitzer Straße an der O2World, am Alexanderplatz, über Friedrichstrasse zum Hauptbahnhof, über Alt Moabit, dann noch die Siegessäule und…wir sind auf der Zielgerade. Die letzten Kilometer haben meine Beine wie von selbst gemacht. 3 Stunden 1 Minute 48 Sekunden brauchten wir um 66,50 Kilometer hinter uns zu lassen. Wir waren am Ziel!!! Ich habe mich wahrscheinlich 2 mal glücklicher gefühlt als ein gesunder Mensch. Ich habe es geschafft!

Kurze Zusammenfassung:
erste Kilometer – super Gefühl
besonders schwierig – gegen Wind und uphill
letzte Kilometer – fährt man automatisch.
Der Körper hat sehr gut mitgemacht.
Sauerstoff habe ich später nachgefüllt
Stürze hat es bei mir nicht gegeben.

Garmin Velothon Berlin – ein toller Tag in meinem Leben.

Ich bin sehr glücklich, dass wir die Strecke geschafft haben. Am nächsten Tag hatten manche Team Mitglieder Muskelkater, aber das macht nichts. Eine Medaille und Urkunde und vor allem – die Zufriedenheit – machen den Muskelkater vergessen. Velothon mit Kunstherz – Das war ein toller Tag. Ich bin mit gesunden Menschen, wie ein gesunder Mensch, 66,50 km in einem Stück gefahren.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinem Hauptsponsor Leicht Küchen in der alten Backfabrik (clicken um ein Paar Zeilen darüber zu lesen) und bei den weiteren Sponsoren: Khawaja Sports, Berliner Sparkasse, Garant, NEFF, Holmes Place.

Ein riesengroßes DANKESCHÖN an mein Team

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